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Der
Juni 2003 war in der Schweiz einer der heissesten Monate in der Geschichte
der meteorologischen Messungen. In der Nordwestschweiz lagen die Monatsmitteltemperaturen
um 7 bis 7,5 Grad Celsius über dem langjährigen Mittelwert. Der
Monat Juni 2003 hat vorerst den Juni 2002 in der Liste der Spitzenwerte
abgelöst. Die höchste Juni-Tagestemperatur wurde in Genf mit
36,5 Grad Celsius gemessen. In Zürich wurde eine Juni-Monatsmitteltemperatur
von 22,4 Grad Celsius abgelesen. Die Hitzeperiode wurden in gewissen Gebieten
der Schweiz von einer Trockenheit begleitet. In der Nordwestschweiz regnete
es weniger als 10 Millimeter im Monat.
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Die
bisher höchste je im offiziellen Messnetz der Schweiz aufgezeichnete
Temperatur ist vor dem Rekordssommer 2003 am 2. Juli 1952 in Basel abgelesen
worden. Damals stieg die Temperatur auf 39.0 Grad. |
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Am
11. August 2003 stieg die Temperatur in Grono (Misox GR, 382 m ü.M.)
auf 41.5 Grad Celsius. Der alte Rekord im offiziellen Messnetz der Schweiz
ist am 2. Juli 1952 in Basel aufgezeichnet worden. Am gleichen Tag wurde
in Genève GE 37,4 Grad Celsius, in Locarno-Monti TI 37,4 Grad Celsius,
in Sion VS 36,4 Grad Celsius und Neuchâtel NE 36,2 Grad Celsius gemessen. |
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Der
Sommer 1947 galt bisher als der trockenste Sommer in der Geschichte der
offiziellen Klimaufzeichnungen. Der Sommer 2003 hat eine um 2,7 Grad Celsius
höhere Mitteltemperatur aufzuweisen als der Dürresommer 1947. |
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Eine
so unverändert hohen Temperaturverlauf wie während den Sommermonaten
Juni, Juli und August im Jahre 2003 ist in den letzten 500 Jahren nicht
nachgewiesen worden. |
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Eine
mit dem Sommer 2003 vergleichbare Wettersituation ist aus dem Jahre 1504
bekannt. Der Vegetationsvorsprung war damals auch etwa 3 bis 4 Wochen.
Die Trockenheit war allerdings noch ausgeprägter als 2003. Der Aargauer
Mittellandfluss Suhre war damals bereits im Juli vollständig ausgetrocknet.
Der Rhein konnte bei Basel mit Pferdefuhrwerken durchquert werden, sagen
Historiker. |
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Die
Schweiz hat im Winter 2004/05 den kältesten März-Anfang seit
34 Jahren erlebt. Bei Buffalora am Ofenpass (Kanton Graubünden) wurden
minus 32,4 Grad gemessen. Einzig in der Nacht zum 6. März 1971
sind die Temperaturen um ein halbes bis ein ganzes Grad tiefer gewesen.
Die Temperaturen in der Nacht im März 2005 waren auch die zweittiefsten
März-Temperaturen seit Messbeginn im Jahre 1901. Den "Schweizer-Rekord"
punkto Kälte hält das Dorf La Brévine (Kanton Neuenburg)
im Jura. Im Jahr 1987 sank dort das Thermometer auf 41,8 Grad. |
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Das Jahrzehnt 2000 bis 2009 war in Deutschland die wärmste Dekade seit mindestens 130 Jahren. Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in diesem Zeitraum bei 9,4 Grad Celsius (°C). Selbst 2004, das kühlste Jahr des vergangenen Dezenniums, lag mit einer Durchschnittstemperatur von 9,0°C deutlich über dem langjährigen klimatologischen Mittel für Deutschland von 8,2 °C.
Das Jahrzehnt 20090 bis 2009 brachte neue Rekorde bei allen Jahreszeiten. So überbot der Hitzesommer 2003 mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7°C den bisherigen Spitzenreiter aus dem Jahr 1947 um 1,2 Grad. Dieser Jahrhundertsommer sorgte zugleich für neue absolute Rekordtemperaturen in Deutschland: 40,2 °C am 9. August in Freiburg sowie am 13. August in Freiburg und Karlsruhe. Der bisher wärmste Herbst seit Beginn der Messungen fällt mit 12,0°C in das Jahr 2006. Für den Winter 2006/2007 lag die Durchschnittstemperatur bei 4,4°C - kein Winter war je so warm. Beim Frühling gab es in den vergangenen zehn Jahren sogar zwei neue Spitzenreiter: zunächst der Frühling 2000 mit 10,0°C. Doch noch im selben Jahrzehnt brachte der Frühling 2007 mit 10,6°C den nächsten Rekord.
Auch beim Niederschlag hat sich das Jahrzehnt 2000-2009 mit jahresdurchschnittlichen 827 Litern pro Quadratmeter (l/m2) an die Spitze gesetzt. (Quelle: DWD) |