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Der
Juli 2006 war in weiten Teilen der Schweiz ausgesprochen heiss. Die erreichten
Tagesmitteltemperaturen waren an den meisten Messstationen auf der Alpennordseite
und in den Alpen die höchsten seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen
im Jahre 1864.
Die
bisherigen Rekordwerte stammen aus dem Juli 1983. Eine Ausnahme bildete
die Alpensüdseite, wo zwar ebenfalls sehr hohe Temperaturen herrschten,
der Rekord aus dem Jahre 1928 jedoch nicht gebrochen wurde.
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der Alpennordseite östlich der Aare war der Juli
2006 verbreitet 5 Grad heisser als im Mittel der Jahre 1961 bis 1990.
Im Westen
und Wallis erreichte der Wärmeüberschuss
rund 4 Grad, im Engadin und auf der
Alpensüdseite war er mit rund 3.5 Grad weniger extrem. |
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Die Monatsmitteltemperatur betrug im Flachland der Alpennordseite, im Rheintal bis Chur und in
der Urner Reussebene sowie im Zentralwallis 22
bis 23.5 Grad, in den tiefen Lagen der Alpensüdseite sogar rund 24 Grad.
Selbst
auf dem 3580 m hohen Jungfraujoch wurde eine mittlere Monatstemperatur
von Plus 2.8 Grad gemessen.
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