Natur und Umwelt
Tropischer Regenwald
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Tropischer Regenwald Nutzung - Waldzerstörung
Tropischer Regenwald Klima
Tropischer Regenwald Waldzerstörung alarmierend
Tropischer Regenwald Orang Utans
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Tropischer Regenwald
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Der Tropische Regenwald ist wichtig und wird trotzdem zerstört
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In Millionen von Jahren waren die Regenwälder sich selbst über lassen. Die Pflanzen und Tiere haben sich in dieser Zeit entwickelt und sich ihrer Umwelt angepasst.

Im letzten Jahrhundert begann der Mensch einen Raubbau aus Wachstum und Expansion der Natur mit gefährlichen Folgen. Die natürlichen Sicherungssysteme wurden dadurch ausser Kraft gesetzt. Auf längere Zeit wird der Regenwald verschwinden, und das Klima der Erde verändern, Wasserressourcen werden austrocknen, fruchtbares Land wird sich in Staub verwandeln und das Leben von Milliarden von Menschen bedrohen. Mit dem Regenwald werden auch die Menschen, Tiere und Pflanzen bedroht. Durch die Verwüstung des Waldes gehen die Kenntnisse der Waldvölker verloren, da sie diese, ohne Regenwald, nicht mehr an ihre Kinder Weitergeben können. Aber viel bedeutender für die Waldvölker ist, das durch die Verwüstung ihrer Heimat der Untergang ihres ganzen Stammes bewirkt wird.

Quelle: GIZ (externer Link)
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Urwälder und Klima - Trendwende einleiten - auch beim Schutz der letzten Urwälder
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Greenpeace zum Klimawandel

Die Urwaldzerstörung ist mitverantwortlich für den Klimawandel. An der Weltklimakonferenz in Bali fordert Greenpeace ein verbindliches Kyoto-Nachfolgeabkommen zum Schutz der Urwälder.

Brandrodungsfläche in Malaysia
Für den Erhalt des Lebens auf der Erde und die Eindämmung der Klimakatastrophe ist der Erhalt der letzten intakten Urwälder elementar wichtig. Dort leben über drei Viertel aller Pflanzen- und Tierarten. Auch sind hier riesige Mengen Kohlenstoff gebunden.

Mit bis zu einem Viertel der globalen Treibhausgas-Emissionen tragen Brandrodung und die Ausbeutung der Wälder zur globalen Erwärmung bei - mehr als der Strassen-, Luft- und Schiffsverkehr zusammen.

Den Kampf gegen die Klimazerstörung werden wir nur dann gewinnen, wenn neben einer massiven Reduzierung der Treibhausgasemissionen auch die Urwaldzerstörung gestoppt wird.

Palmölplantagen in Malaysia
Wälder befinden sich in einem "Klima-Teufelskreis". Zum einen trägt die Urwaldzerstörung massiv zur Klimaerwärmung bei, zum anderen führt der Klimawandel zu Dürren, Stürmen, Überschwemmungen, veränderten Vegetationsperioden und zu Waldzerstörungen, die wiederum vermehrt zu CO2-Freisetzung führen.

Hauptverursacher der Urwaldzerstörung in den Tropen sind jedoch der illegale Holzeinschlag sowie die drastische Umwandlung von Urwald in Ackerland und zu Produktionsflächen für Bioenergie.

Fast die Hälfte des weltweiten Kohlenstoffs an Land ist in Wäldern gespeichert, mehr als in allen anderen Ökosystemen. Werden diese zerstört, wird der gespeicherte Kohlenstoff freigesetzt. Heute ist nur noch ein Fünftel der ursprünglichen Urwäldfläche mit grossen intakten Urwäldern bewachsen. Und auch diese sind massiv durch Abholzung bedroht.

Ölpalme: Palmölgewinnung Ölpalme: Palmölgewinnung
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Drei Beispiele:

Amazonien

Brasilien ist der viert grösste Emittent von Kohlendioxid weltweit. Nicht wegen des Energieverbrauchs der Industrie, sondern hauptsächlich durch die Entwaldung und Brandrodung in Amazonien. In den letzten drei Jahren sind mehr als 70.000 Quadratkilometer Urwald verloren gegangen, das entspricht der Fläche eines Fussballfelds pro Minute. Diese Flächen werden zu Rinderweiden oder Sojafeldern (Futtermittel) umgewandelt, um den Fleischhunger Europas zu stillen.

Indonesien

Indonesien ist der dritt grösste Kohlendioxid-Produzent weltweit. Dies ist hauptsächlich auf Regenwaldabholzung und Brandrodung zurückzuführen. Alle zwölf Sekunden wird hier Wald in der Grössenordnung eines Fussballfelds vernichtet. Rund 72 Prozent der Urwälder und 40 Prozent des gesamten Waldes sind in Indonesien bereits verloren.

Kongo

Die Abholzung des Regenwalds im Kongo nimmt immer weiter zu. über 50 Millionen Hektar Regenwald in Zentralafrika sind in der Hand von Holzfirmen. Dies entspricht der Fläche Spaniens. 30 Prozent hiervon werden von in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) ansässigen Firmen kontrolliert, deren Verträge zur Abholzung in jüngster Vergangenheit illegal unterschrieben wurden, obwohl bereits 2002 ein Moratorium zu neuen Verträgen und der Erneuerung oder Ausweitung bereits existierender Verträge ausgesprochen wurde. Der Kongo riskiert damit den Verlust von 40 Prozent seiner Wälder bis 2050, was wiederum bis zu 34,4 Milliarden Tonnen CO2 freisetzte - vergleichbar dem CO2-Ausstoss Grossbritanniens der letzten 60 Jahre.

Sulawesi: Urwaldrodung Sulawesi: Urwaldrodung

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Auswirkungen der Klimakatastrophe auf die Wälder

Wälder werden von der globalen Klimaveränderung massiv beeinträchtigt, was zu zusätzlicher Waldzerstörung führt. Ein Anstieg der globalen Temperatur um zwei Grad Celsius wird zu einem unwiederbringlichen Waldflächenverlust in vielen Regionen führen und einen Verlust von 20 bis 30 Prozent der dort lebenden Pflanzen und Tiere zur Folge haben.

Die Kosten des Nicht-Handelns

Neben den ökologischen, sozialen und kulturellen Folgen des Klimawandels werden die ökonomischen Kosten auf atemberaubende Höhen geschätzt.

Der Ökonom Sir Nicolas Stern warnte in einem Report an die britische Regierung, der Klimawandel werde die globale Wirtschaft um 20 Prozent schrumpfen lassen. Insbesondere identifizierte Stern "die Drosselung der Entwaldung als einen sehr kosteneffektiven Weg zur Reduzierung von "Treibhausgasen" und schätzt, dass jährliche Investitionen zwischen 10 und 15 Milliarden US Dollar die Hälfte der Emissionen durch Entwaldung einsparen könnten, was uns mehrfach in der Zukunft zurückgezahlt werden wird.

Die G8-Staaten müssen Verantwortung übernehmen

Die reichsten Nationen mit dem grössten Verbrauchsniveau bei Fleisch, Holz, Papier und Bioenergie auf der Welt, die G8 Länder, haben die Verantwortung, die Klimakatastrophe und den Verlust der letzten Urwälder konsequent zu verhindern. Die G8-Staats- und Regierungschefs müssen einen Stopp der Entwaldung und Walddegradierung für die letzten intakten Urwälder bis 2010 herbeiführen.

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Greenpeace fordert die G8-Staaten auf:

notwendige Gelder zur Verfügung zu stellen, die den Entwicklungsländern helfen, die Entwaldung und Degradierung in den letzten intakten Urwäldern, wie in Amazonien, Indonesien und Zentralafrika bis 2010, sowie für alle Wälder bis 2020, zu stoppen.

Moratorien für industrielle Aktivitäten in den intakten Urwaldgebieten, auch derer in den USA, in Kanada und Russland, zu verhängen, bis Landschaftspläne und Naturschutzpläne entwickelt und umgesetzt sind, die ein globales Netzwerk von Schutzgebieten einschliessen.

ökonomische Alternativen zur Abholzung zu unterstützen und zu finanzieren.

Das Verbrauchsniveau von Holz und Papier sowie Bioenergien aus den letzten Urwäldern auf ein nachhaltiges Niveau zu reduzieren.

die Nutzung und den Verkauf von Holzprodukten aus illegalem Holzeinschlag durch die Verabschiedung eines Urwaldschutzgesetzes zu verbieten, so dass garantiert werden kann, dass nur noch Holzprodukte aus einer sozial und ökologisch gerechten Waldwirtschaft auf ihren Märkten verkauft werden.

sich zu einer drastischen Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung zu verpflichten.

konkrete Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen zu beschliessen: 30 Prozent bis 2020.

Quelle: Greenpeace Schweiz 2007
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Gummibaum: Kautschukgewinnung Gummibaum: Kautschukgewinnung

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Gummibaum: Kautschukgewinnung
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Klimawandel: Hintergrund-Informationen
mit weiterführenden Links
Treibhaus-Gase
Ozonloch
Indikatoren zu Ursachen
Auswirkungen
Klima Schweiz 2050
Unterrichtsmaterial
Wetterereignisse 2007
Kautschukverarbeitung: Rubber sheets ölpalme: Frucht
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Bruno Manser Fond Bilder
1000 Fotografien des verschollenen Schweizer Regenwaldschützers Bruno Manser sind über das Internet dem Publikum zugänglich. Die Bilder dokumentieren in einmaliger Weise die bedrohte Regenwaldkultur der Penan im malaysischen Bundesstaat Sarawak und Bruno Mansers jahrelangen Kampf gegen die Abholzung der Regenwälder.
Sulawesi: Tausendfüssler

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GrafikNährstoffkreislauf
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Teegewinnung im tropischen Südindien

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Dokumentation
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WWF Schweiz
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Quelle: WWF Schweiz

WWF lanciert Klimastudie: Teufelskreis am Amazonas

Der Regenwald am Amazonas ist eine Schlüsselregion, in der sich die klimatische Zukunft des Planeten entscheidet. Eine heute vom WWF an der Weltklimakonferenz in Bali vorgestellte Studie zeigt, dass die Waldzerstörung einerseits den Treibhauseffekt anheizt, und die globale Erwärmung andererseits die Vernichtung des Regenwaldes noch einmal beschleunigt.

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Greenpeace
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Alle zwei Sekunden wird ein Urwaldgebiet von der Grösse eines Fussballfeldes zerstört. 80% aller Urwälder sind bereits verloren. Greenpeace kämpft für die Rettung der letzten sieben Urwaldgebiete der Erde.

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Weiterführende Informationen
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Orang Utans in Indonesien und Malaysia
Natur
Umwelt

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Externe Links
Informationen in englischer Sprache
Internationale Organsiationen bedienen sich vor allem der englischen Sprache. Auf für Nichtenglischsprechende bieten diese Webseiten eine Fülle von Bildinformationen.
Grafik United Nations Environment Programme
UNEP World Conservation Monitoring Centre
Grafik International Union for Conservation of Nature and Natural Resources
World Conservation Union IUCN
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