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Internationales Polarjahr 2007/08
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Entdeckungsreisen zu internationalen Forschungskampagnen
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Das System Erde und Klima zu verstehen, ist eine unserer grössten Herausforderungen. Die Polargebiete nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Hier zeigt sich der Klimawandel mit seinen ökologischen und ökonomischen Folgen schon heute besonders deutlich. Das Abschmelzen der Eismassen der Arktis führt dazu, dass die dort lebenden Menschen und Tiere ihre gewohnten Lebensweisen aufgeben müssen.

Eisbären finden weniger Eisschollen, die Rentierherden der Nomadenvölker versinken im Schlamm. Allerdings werden auch neue Seewege erschlossen, die bislang von Meereis versperrt waren. Das Internationale Polarjahr 2007/08 fällt in eine Zeit, in der die Diskussion um den Klimawandel in den Medien und in den Köpfen der Bevölkerung fest verankert ist. Der gerade veröffentlichte Weltklimabericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zeigt einmal mehr, dass wir unser Klima dramatisch verändern. "Dass gerade jetzt eine der grössten international koordinierten Forschungskampagnen in den Polargebieten stattfindet, ist eine einmalige Chance. Nur wenn wir das globale Klima verstehen, können wir gute Vorhersagen machen und uns auf mögliche Veränderungen angemessen vorbereiten", sagt Prof. Dr. Reinhard Dietrich, Vorsitzender der Deutschen Kommission für das Internationale Polarjahr.

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Polargebiete als Klimaindikatoren
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Eisfisch; rechte untere Ecke: Seegurken, die besonders an das Leben auf den Stacheln von Lanzenseeigeln angepasst sind
Eine typische Vergesellschaftung am Boden des Weddelmeer-Schelfes: Auf einer Hornkoralle leben Haarsterne und durch ihre fast weissen Arme auffallende Schlangensterne.

(UNEP-Bericht 2007 «Schnee und Eis 2007»)
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Entdeckungsreisen zu internationalen Forschungskampagnen
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Die international koordinierte Polarforschung begann vor 125 Jahren mit dem ersten Internationalen Polarjahr 1882/83, eine Initiative des aus Hessen stammenden Carl Weyprecht. Dass mehrere Nationalstaaten sich zusammenschlossen, um gemeinsam ein Forschungsvorhaben durchzuführen, war damals eine Sensation. Zuvor dienten die gefährlichen Expeditionen vor allem dem Ruhm und den politischen und wirtschaftlichen Interessen einzelner Länder: Neue Gebiete sollten beansprucht und Seewege entdeckt werden. Jetzt erkannte man jedoch die Notwendigkeit der internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit.

Auf das erste Internationale Polarjahr folgte das zweite Internationale Polarjahr (1932/33) und das Internationale Geophysikalische Jahr (1957/58). Diese grossen wissenschaftlichen Ereignisse erbrachten mit einer Vielzahl von Expeditionen, der Errichtung neuer Forschungsstationen und international koordinierter Beobachtungsprogramme entscheidende Kenntnisfortschritte über die Polarregionen. Das Internationale Polarjahr 2007/08 will an diese Tradition anknüpfen. Es wird getragen durch den Internationalen Wissenschaftsrat (ICSU - International Council for Science) und die Welt-Meteorologische Organisation (WMO - World Meteorological Organisation).

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Internationales Polarjahr 2007/08: Websites
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Deutsches Forschungsschiff "Polarstern"
Deutsches Forschungsschiff "Polarstern"
Infos zur Geschichte der Polarforschunge

Eine Liste der Forschungsprojekte sortiert nach Themen

Aktuelle Berichte von Expeditionen

Bedeutung und die Ziele des Polarjahres

Eine Übersicht über Veranstaltungen im Polarjahr

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Deutsches Forschungsschiff "Polarstern"
Deutsches Forschungsschiff "Polarstern"
Quelle: Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven 2007

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Polarjahr Deutschland Grafik
International Polar Year
Polarjahr
2007/08
Klimawandel Klimaerwärmung
Weltklimabericht des IPCC 2007
Antarktis
Arktis
(UNEP-Bericht 2007 «Schnee und Eis 2007»)
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