| Ambrosia |
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Gesundheitsgefährdende Pflanzen Ambrosia |
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Ambrosia Weitere Informationen |
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Biologie Weitere Informationen |
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| Gemeinsame
Aktion gegen Ambrosia |
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Christian Bohren, Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW |
Der
hoch allergene Ambrosia-Pollen bedroht unsere Gesundheit. Die Ambrosia
gefährdet zudem die Biodiversität. Wir erleben gegenwärtig
in der Schweiz eine Phase der beginnenden Invasion durch diese ursprünglich
aus Nordamerika stammenden Pflanze. Eine landesweite Aktion soll die weitere
Ausbreitung dieser Pflanze verhindern. Alle können in ihrem Umfeld
wirksam gegen Ambrosia vorgehen.
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| Zur
gemeinsamen Aktion gegen Ambrosia ruft die Forschungsanstalt Agroscope
Changins- Wädenswil ACW auf. Das exotische Gewächs soll an der
Wurzel gepackt und überall entfernt werden, wo es Wurzeln geschlagen
hat. Ein Information-Faltblatt soll die Bevölkerung überdie
Biologie der Ambrosia sowie überBekämpfungs- und Entsorgungsmassnahmen
informieren. Es wurde den rund 3000 Gemeindebehörden der Schweiz zur
Weiterleitung an die Wohnbevölkerung zugestellt. Bis heute wurden
etwa 300'000 Faltblätter verteilt. Mit einem kostengünstigen
Engagement von Behörden, Spezialisten und Privatpersonen kann eine
wirksame Bekämpfung dieses Unkrauts erreicht werden. |
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| Die
Ambrosia gehört zu den exotischen Pflanzenarten, die sich in unserem
Land invasiv ausbreiten können. Im Jahr 2000 wurden im Kanton Genf
erste Bestände auf äckern festgestellt. Verbreitet wird der Samen
dieser Pflanze hauptsächlich als Verunreinigung im Vogelfutter und
mit Erd- und Aushubtransporten sowie mit Bodenbearbeitungs- und Erntemaschinen.
Deshalb kommt sie in Haus- und Familiengärten ebenso vor wie an Strassenrändern
und Eisenbahndämmen, in Baustellen, Kiesgruben, auf Feldern und Äckern.
Sie verdrängt die einheimische Flora - und damit die Biodiversität
- wenn sie sich ungehindert verbreiten kann. |
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Gemäss
einer Studie von Agroscope ACW im Jahr 2005 ist damit zu rechnen, dass
die Ambrosia bereits an vielen Orten des Mittellandes vorkommt. Meist sind
es Einzelpflanzen. ACW erarbeitet Strategien und entwickelt Methoden zur
erfolgreichen Ambrosia-Bekämpfung im landwirtschaftlichen, urbanen
und naturnahen Bereich.
Neben
der Umweltgefährdung zwingen uns auch die hoch allergenen Ambrosiapollen
zum raschen Handeln. In verseuchten Regionen wie der Poebene, Ungarn, Balkan,
Rhône-Alpes entwickeln fast 15 % der Bevölkerung Allergien:
triefende, juckende Nase, tränende, geschwollene Augen und in schweren
Fällen Asthma. Gemeinsames Handeln
auf allen Ebenen und das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen tragen
dazu bei, die Verbreitung dieser Pflanze in unserem Land zu verlangsamen
und die drohenden Gefahren abzuwehren.admin.ch
| Quelle: Text ACW Forschungsanstalt
Agroscope Changins-Wädenswil ACW, Juni 2006 |
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Ambrosia-Ausreissaktion
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Reissen
wir Ambrosia aus, bevor diese Pflanze noch weiter Fuss fasst!
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Warum
ausreissen?
Ambrosia
kann bei Menschen schwere Allergien auslösen. Ausreissen und Entsorgen
ist derzeit die effizienteste und kostengünstigste Bekämpfungsmethode.
Die nordamerikanische Pflanze gedeiht bei uns hauptsächlich in Gärten
und Grünanlagen. Die Samen waren in Körnermischungen zu finden
(z.B. Vogelfutter). Ambrosia wird auch an Landmaschinen und Fahrzeugen
klebend oder durch Transport von Bauaushub und Erdmaterial verbreitet.
Der
optimale Zeitpunkt zum Ausreissen von Ambrosia ist vor Beginn der Pollenproduktion
- also Ende Juni. |
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Richtig
ausreissen!
Ende
Juni ist als Ausreiss-Zeitpunkt ideal,
weil Ambrosia noch keine Pollen gebildet hat. Dann kann man Ambrosia mit
Handschuhen gefahrlos ausreissen. Sind bereits Pollen vo-handen, ist ein
einfacher Atemschutz zu verwenden. Allergiker sollten das Ausreissen blühender
Ambrosia-Pflanzen unterlassen.
1
bis 20 Pflanzen gefunden:Mit Handschuhen ausreissen und im Kehricht
entsorgen. Pflanzen nicht kompostieren, da sie über leben könnten.
Im nächsten Jahr Standort nach Ambrosia absuchen. Alle Standorte der
Gemeinde melden.
Mehr
als 20 Pflanzen gefunden: Die Gemeinde und den Grundbesitzer informieren.
Die Gemeinden leiten die Meldung an die kantonalen Fachstellen weiter.
Der Standort wird von Fachleuten gesäubert. Im
nächsten Jahr Standort nach Ambrosia absuchen.
| Weitere
Auskünfte erteilen: |
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Forschungsanstalt
Agroscope Changins-Wädenswil ACW
Route
de Duillier, Case Postale 1012, 1260 Nyon
Mediendienst
Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW
Postfach
185, 8820 Wädenswil
| Quelle: Text ACW Forschungsanstalt
Agroscope Changins-Wädenswil ACW, Juni 2007 |
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| 2008:
Ambrosia im Kanton Aargau weiterhin am Wachsen |
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| Kontrolle
der 945 Aargauer Fundorte
Die
Kontrolle und Bekämpfung der hochgradig allergenen Pflanze Ambrosia
verläuft erfolgreich. Die Ambrosia-Kontrolleure der Gemeinden suchen
bis Ende September 2007 Risikostandorte wie Industrieareale oder Baustellen
ab. Zusätzlich über wachen sie die 945 bestätigten Fundorte
aus den Vorjahren. |
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Im
August 2008 sind die 300 Ambrosia-Kontrolleurinnen und -Kontrolleure der
Aargauer Gemeinden unterwegs.
Sie
suchen aktiv Ambrosia-Risikostandorte wie Gruben, Deponien, Baustellen,
Kompostplätze und Industrieareale ab. Falls die hochgradig allergene
Pflanze gefunden wird, muss der betroffene Grundeigentümer oder Bewirtschafter
unter Anleitung diese invasiven Pflanzen ausreissen und fachgerecht mit
dem Hauskehricht entsorgen. Zusätzlich werden durch die verantwortlichen
Personen der Gemeinden alle Ambrosia-Fundorte der Vorjahre speziell über wacht.
Diese Massnahme ist für den langfristigen Bekämpfungserfolg entscheidend.
Ausserdem führen die Strassenunterhaltsdienste des Bundes und des
Kantons spezielle Ambrosia-Kontrollen entlang der Autobahnen und Hauptstrassen
durch. Das Suchen und Melden, Ausreissen und fachgerechte Entsorgen dieser
Pflanze ist die effizienteste und kostengünstigste Bekämpfungsmethode.
945
Aargauer Fundorte
Im
Auftrag des Regierungsrats wurden in den letzten zwei Jahren in allen 228
Gemeinden umfangreiche Ambrosia-Kontrollen durchgeführt. Dank der
guten Zusammenarbeit mit den Gemeinden wurden bis Ende letzten Jahres an
945 Standorten Ambrosia- Pflanzen lokalisiert und bekämpft. Die exakten
Fundorte sind neu unter www.ambrosia-ag.chfür jedermann ersichtlich.
Meldepflicht
Der
kantonale Pflanzenschutzdienst an der Liebegg ruft alle Aargauerinnen und
Aargauer auf, verdächtige Pflanzen weiterhin den Ambrosia-Verantwortlichen
Personen der Gemeinde zu melden. Die Liste der zuständigen Personen
sowie weitere Informationen zu Ambrosia findet sich im Internet unter www.ambrosia-ag.ch.
| Quelle: Text Kanton
AargauDepartement Finanzen und Ressourcen, August 2008 |
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